Radfahren am Bodensee Wer rastet, der rostet!

"Wer rastet, der rostet". Ebenso ist es mit dem Fahrrad: Wenn es den ganzen Winter über im Keller stand, kann keiner von ihm erwarten, dass es beim ersten Gebrauch topfit und sofort einsetzbar ist.

Der Fahrrad-Check

Zunächst muss geprüft werden, ob genügend Luft in den Reifen ist, gegebenenfalls muss die Luftpumpe zum Einsatz kommen. Auch die Kette wird wahrscheinlich einen Schuss Öl benötigen, damit sie wieder elegant über die Kettenblätter gleitet. Ratsam ist darüber hinaus ein Bremstest. Haben die Bremsen zu viel Spielraum, ist der Bremsweg viel zu lang, was zu bösen Unfällen führen kann.

Auch wenn es im Frühling und Sommer wieder länger hell ist am Abend, ist es stets sinnvoll, ein funktionsfähiges Vorder- und Rücklicht dabei zu haben. Und ein Schloss ist meist auch nicht ganz verkehrt, wenn mal ein Päuschen oder ein Zwischenstopp an der Eisdiele eingelegt wird. Wer Flickzeug, Pumpe und ein kleines Werkzeugset im Gepäck hat, dem kann auch eine kleine Panne nicht den Radlspaß verderben.

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Viele Wege führen zum Ziel

Werden diese Checks befolgt, steht bald einer ersten Frühjahrs-Radtour eigentlich nichts im Wege. Höchstens stellt sich noch die Frage, wohin die Reise gehen soll. Aber hier am See ist auch diese Frage schnell beantwortet. Schließlich bietet der Bodenseeradweg mit einer Länge von 273 Kilometern grenzenloses (Fahrrad-) Fahrvergnügen. Beliebte Touren sind am Untersee entlang nach Stein am Rhein, am Obersee nach Überlingen oder am westlichen Bodensee Richtung Bregenz. Wer es gleich ein bisschen sportlicher mit Höhenprofil angehen möchte, kann beispielsweise den Seerücken erklimmen und das Schweizer Hinterland erkunden.