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Zeppelin Museum Friedrichshafen
Technik und Kunst erleben

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Zeppelin Museum: Ein Haus für Technik & Kunst

Sie interessieren sich für das Kultobjekt Zeppelin und die Pioniere der Luftschifffahrt? Wie gelang es Graf Zeppelin ein Luftschiff zu bauen, das fast viermal so groß ist wie ein Airbus, aber dennoch leichter als Luft? Sie wollen dem Mythos der Lakehurst-Katastrophe auf die Spur gehen?

Mit über 1.500 Originalexponaten sowie historischen Ton-, Film- und Bildaufnahmen erzählt die Sammlungspräsentation im Zeppelin Museum lebendig und multimedial die Geschichte der Luftschifffahrt und zieht damit jährlich über 250.000 internationale BesucherInnen in seinen Bann. In der Ausstellung wird zum Beispiel das Fliegen nach dem Prinzip "Leichter als Luft" anschaulich erklärt und an Experimentierstationen erlebbar gemacht. Die erfolgreiche Geschichte des Zeppelin Konzerns und seiner Pioniere zeigt, wie technische Innovationen entstanden und der Kult um den Zeppelin seit über einem Jahrhundert gefeiert wird. Highlight ist die Teilrekonstruktion des LZ 129 Hindenburg. Über das Fallreep steigt man in die nach historischen Plänen in Originalgröße nachgebauten Passagierbereiche der LZ 129 und kann so hautnah erleben, wie man sich als Passagier dieser innovativen Luxusliner der Lüfte fühlte.

Ausstellungen

Das Zeppelin Museum im Bauhausgebäude des Hafenbahnhofs ist nicht nur ein Kompetenzzentrum für die Geschichte der Zeppeline, sondern verfügt auch über eine beachtliche Kunstsammlung, die die großen Meister aus Süddeutschland vom Mittelalter bis zur Neuzeit versammelt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Werke der Künstler, die sich während des Dritten Reichs an den Bodensee in die "Innere Emigration" zurückzogen, wie Otto Dix, Max Ackermann oder Willi Baumeister. Insbesondere durch seine innovativen Wechselausstellungen spannt das Friedrichshafener Museum einen Bogen zur zeitgenössischen Kunst.

Hier finden Sie alle weiteren Infos zu den Ausstellungen im Zeppelin Museum!

Das Zeppelin Museum

Schöne neue Welten.

Virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst

11. November 2017 - 08. April 2018

Mit der Einführung von Virtual Reality findet eine Bildrevolution statt, die unsere Wahrnehmung von Bildern und unser Verhältnis zur Wirklichkeit von Grund auf ändert. Virtuelle Räume lassen illusionäre Welten entstehen, durch die man sich bewegen und die man unmittelbar erleben kann. Möglichst abgeschlossen von der Außenwelt tauchen die Betrachterinnen und Betrachter durch interaktive Elemente sowie den Einsatz zusätzlicher Apparaturen in die Bilder ein und werden körperlich involviert.

Massenkompatible Technologien wie VR-Headsets, 3D-Beamer und -Fernseher oder 3D Cardboards finden sich verstärkt im Alltag wieder. Die unterschiedlichen Anwendungsbereiche, wie die 3D unterstützte Operationsüberwachung, Videospiele, Traumabewältigung und die Digitalisierung verlorener Kulturgüter machen sichtbar, wie stark virtuelle Raumbilder bereits heute in die verschiedensten Lebensbereiche hineinwirken und wie uns diese auch in der Zukunft prägen werden.
Die Ausstellung widmet sich diesem bildtechnologischen Wandel und untersucht die Verschränkung von virtuellen und realen Räumen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der gesellschaftspolitischen Dimension der virtuellen Technologien. Im Spannungsfeld von Illusion und kritischer Distanz reflektieren die Künstlerinnen und Künstler u.a. deren Anwendung in der Forensik, in der Pornoindustrie und als Bestandteil der modernen Kriegsführung. Denn die Kontrolle über den virtuellen Raum ist zugleich auch immer mit einer Kontrolle über den realen Raum verbunden. Virtualität und Realität sind damit auf das Engste miteinander verschränkt.

Das Eintauchen in illusionäre Welten ist dabei keineswegs geschichtslos. Es gründet vielmehr auf einer langen Tradition. Panoramen, Dioramen oder Stereoskopien verdeutlichen das bereits Jahrhunderte alte Interesse des Menschen an immersiven Medien. Ausgangspunkt der Ausstellung sind daher stereoskopische Aufnahmen, die die Geschichte des Zeppelins von 1900 bis in die 1930er Jahre begleiten.

Auf über 1000 qm Ausstellungsfläche widmen sich 12 international renommierte Künstlerinnen und Künstler dem Verhältnis von virtuellen und realen Räumen. Die Ausstellung reflektiert dabei die verschiedenen Spielarten von Virtualität. Gemeinsam mit dem Berliner Architekturbüro Kooperative für Darstellungspolitik wurde ein Ausstellungsparcours entwickelt, durch den sich die Besucherinnen und Besucher bewegen und der die Verschränkung virtueller und realer Welten erfahrbar macht. Die Bandbreite reicht dabei von Simulationen, in der die reale Umwelt künstlich reproduziert wird, über 3D-Videos bis hin zur Virtual Reality, die mit Hilfe von VR-Headsets einen allumfassenden bildlichen Illusionsraum erzeugt.
Die ausgestellten Künstlerinnen und Künstler eignen sich immersive Bildmedien an, arbeiten eng mit Programmiererinnen und Programmierern zusammen, um gemeinsam Technologien weiterzuentwickeln und so die interdisziplinäre Schnittstelle von Kunst und Technik neu zu beleben.

Teilnehmende Künstler/-innen (u.a. mit): Halil Altindere, Salome Asega & Reese Donohue & Tongkwai Lulin, Trisha Baga, Banz & Bowinkel, micha cárdenas, Harun Farocki, Forensic Architecture, Sidsel Meineche Hansen, Florian Meisenberg, The Nest Collective

Max Ackermann: der Motivsucher.

130 Werke zum 130. Geburtstag

08. Dezember 2017 bis 08. April 2018

Anlässlich des 130. Geburtstags von Max Ackermann (1887–1975), der als bedeutender Wegbereiter der abstrakten Malerei gilt, widmet das Zeppelin Museum dem Künstler eine große Ausstellung. 130 Werke geben einen umfassenden Einblick in das vielfältige Schaffen. „Ich kann alle Stile“, stellt Max Ackermann in den 1960er Jahren rückblickend und ohne jeden Selbstzweifel fest. Das Werk des Künstlers ist überraschend divers und spannt sich vom Jugendstil über die Neue Sachlichkeit bis hin zur abstrakten Malerei. Es zeigt einen Künstler, der stets auf der Suche war: nach Motiven und vor allem nach möglichen Stilen. Dieser Stilpluralismus zieht sich durch sein ganzes Werk, so arbeitete Ackermann gleichzeitig abstrakt und gegenständlich. Erst im Spätwerk widmet er sich ausschließlich der Abstraktion.

Die Rolle des immer Suchenden bestimmt sein ganzes Leben. Geboren in Berlin, beginnt er zunächst ein Studium in Weimar bei Henry van de Velde, bis er dieses 1907 abbricht. Dann zieht er weiter nach Dresden in die Zeichenklasse von Richard Müller. 1909 wechselt er nach München in die Malklasse von Franz von Stuck, um dann nach Zwischenstationen in Frankfurt am Main und Ilmenau 1911 nach Stuttgart zu gelangen, wo er sich dem Kreis um Adolf Hölzel anschließt, der ihn nachhaltig beeinflusst.
Ackermann setzt sich mit alternativen bzw. spirituellen Lebensformen auseinander, die sozialreformerische Ideen entwickeln. So schließt er sich 1914 der Wandervogel-Bewegung an und lebt 1930 für kurze Zeit auf dem Monte Verità. Jenseits von Staat und Kirche wird hier eine freie Entfaltung des Menschen ermöglicht, die zahlreiche KünstlerInnen anlockt.

Der Erste Weltkrieg ist formal und inhaltlich ein Einschnitt im Werk von Ackermann. Er widmet sich künstlerisch verstärkt den politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen der Zeit und sympathisiert mit kommunistisch-anarchistischen Gruppierungen. Es entstehen zahlreiche neusachlich geprägte Werke. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wird Ackermann als „entarteter Künstler“ diffamiert. Von 1933 bis 1957 lebt er am Bodensee und gehört neben Otto Dix und Erich Heckel zu den Höri-KünstlerInnen.

Zeitlebens widmet sich Ackermann dem Ideal eines Gesamtkunstwerks. So verbindet sich in seinen Arbeiten Malerei mit Musik, Tanz und Architektur. Vor allem zahlreiche Bezüge zur Musik ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Werke. Sein Leben lang verfolgt Ackermann die Idee eines Kultbaus, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint.

Das Spätwerk ist vor allem durch abstrakt-geometrische Kompositionen geprägt, welche die Bildzyklen Überbrückte Kontinente und Hymnen auszeichnen. Diese Werke sind bis heute das Markenzeichen von Ackermann, der als abstrakter Maler bekannt wird.

Die Ausstellung Max Ackermann: Der Motivsucher präsentiert 130 Werke, die sich in der Sammlung des Zeppelin Museums befinden und durch Leihgaben ergänzt werden. Mit Arbeiten aus allen Schaffensphasen wird die Vielfalt seines Werks sichtbar und kritisch beleuchtet.

Führungen, Workshops und Vorträge

Ganzjährlich bieten wir ein abwechslungsreiches Vermittlungsprogramm. Finden Sie hier alle Führungen, Workshops und Vorträge auf einen Blick.

Shop

Einzigartige Mitbringsel vom Bodensee für die Daheimgebliebenen oder Erinnerungen an den wunderbaren Bodenseeurlaub finden Sie in unserem Museumsshop. Er befindet sich direkt vor dem Eingang zum Museum. Unser Onlineshop hat 24 Stunden für Sie geöffnet!

Zeppelin Museum Friedrichshafen
Seestraße 22
88045 Friedrichshafen  
Tel. +49 (0) 7541 38010
info@zeppelin-museum.de
www.zeppelin-museum.de

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Jahreskarte € 55,00
Gruppen (Preise pro Person außer Familienticket)  
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Schulgruppen bis 16 Jahre € 3,50
Schulgruppen ab 17 Jahre € 4,50
Familienticket € 20,00