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Karte Bodensee

Die drei Premiumwanderwege "Landgänge Bodensee"
Wandern mit Alpen- und Seeblick

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Drei Premium-Wandertouren, die man nicht verpassen sollte!

Gehrenberg, Höchsten, Oberhomberg, … Schon die Namen zahlreicher Routen-Höhepunkte lassen den Wanderer erahnen, was ihn dort erwartet: Grandiose Aussichten auf das Linzgau, den Bodensee und natürlich die Alpen. So erstreckt sich vom Höchsten aus bei klarer Sicht ein atemberaubendes Alpenpanorama von fast 250 Kilometern Länge. Faszinierende Anblicke, die sich besonders komfortabel auf den Doppel-Entspannungsliegen entlang der Route genießen lassen. Die drei zertifizierten Bodensee LandGänge "Gehrenberg GuckinsLand", "Bermatinger Waldwiesen" und "Bergtour Höchsten" sind als in sich geschlossene Rundwanderwege mit jeweils einem gemeinsamen Start- und Zielpunkt konzipiert.

Was sind Premiumwanderwege?

Ein Premiumweg ist ein zertifizierter Wanderweg, der höchsten Ansprüchen genügen muss. Um die Attribute eines optimalen Wanderwegs herauszufiltern, muss dieser viele Kriterien des Deutschen Wanderinstitutes erfüllen. Zusammengefasst: Ein natürlicher Wegebelag ist schöner als ein geteerter. Und natürlich gelenkschonender. Schmale geschwungene Pfade sind aufregender als breite, gerade Wege. Wechselnde Landschaften und Ausblicke sind attraktiver als stundenlang durch monotone Fichtenwälder zu wandern. Ein Belohnungsdrink ist ein Muss – der Premiumwanderweg schließt Gasthöfe entlang der Route mit ein. Ganz entscheidend ist eine perfekte Markierung, damit es flotten Schrittes vorangehen kann.

Die Landgänge erfüllen all die genannten Kriterien. Von der leichten Halbtagestour bis hin zur teils schwierigen Ganztagestour ist alles dabei. Die abwechslungsreichen Routen führen zum größten Teil auf Wald- und Feldwegen sowie naturbelassenen Pfaden. Und so unterschiedlich sie auch sein mögen, eines haben alle drei Bodensee LandGänge gemeinsam: Naturerlebnis und Erholung auf höchstem Niveau. 

Dauer ca. 5 Stunden, Länge ca. 15 km.

Die Tour GuckinsLand startet im Markdorfer Stadtteil Möggenweiler am Parkplatz Vogelsang. Schon nach wenigen Metern passieren wir mit einem Wasserspeicher um 1900 ein sehenswertes Bauwerk.
Weiter geht es hinauf über Waldwege und -pfade, bis schon bald der 30 Meter hohe Gehrenbergturm erreicht ist. Dieser wurde 1903 als „Großherzog-Friedrich-Warte“ errichtet und begeistert bis heute mit einer fantastischen Fernsicht über den Bodensee - bei klarer Witterung reicht die Sicht vom Feldberg bis zu den bayerischen, österreichischen und Schweizer Alpengipfeln.

Kurz nach dem Gehrenbergturm gelangen wir zu einer der landschaftlich spektakulärsten Attraktionen im Bodenseegebiet: Seit dem großen Erdbeben am 16. November 1911 verläuft entlang des Fuchsbühls die sogenannte „Rutsche", ein fast 30 Meter senkrecht reichender Abgrund. Die ungesicherte Kante ist zwar mit etwas Vorsicht zu genießen, eröffnet aber einen herrlichen Blick auf Markdorf und den Bodensee.

Weiter geht es durch den Wald bis zum Linzgaublick mit schönen Aussichten Richtung Westen sowie einer großzügig dimensionierten Liegeschaukel für alle, die den Wanderausflug mit besonders entspannenden Augenblicken bereichern möchten.

Die nächste Attraktion folgt quasi auf dem Fuße: Nur etwa gut einen Kilometer weiter lädt ein perfekt platzierter Rastplatz zur Stärkungspause ein - mit weitreichender Sicht zum nordwestlich gelegenen Deggenhausertal inklusive.

Auf seiner zweiten Hälfte führt der GuckinsLand-Rundweg überwiegend durch malerischen Wald, über zahlreiche Lichtungen, eine Holzbrücke, einen weiteren Rastplatz und zuweilen direkt durch einsame Gehöfte. Immer begleitet von faszinierenden Ausblicken tief ins Hinterland und hin zu den Alpen.  

WICHTIG

Bis voraussichtlich Ende 2021 werden im Markdorfer Stadtteil Möggenweiler umfangreiche Straßenarbeiten ausgeführt. Dadurch wird es zu Umleitungen innerhalb des Stadtteils kommen und der empfohlene Einstieg Wanderparkplatz Vogelsang wird zeitweise nur eingeschränkt nutzbar sein. Bitte beachten Sie die aktuelle Beschilderung vor Ort! Der Wanderparkplatz befindet sich ca. 150 m nördlich des Gasthauses Paradies; notfalls folgen Sie den Wegweisern zum Gasthaus. Alternativ wäre es möglich, den öffentlichen Parkplatz am Friedhof zu benutzen; dieser befindet sich am ausgeschilderten Zuweg.

Seit 2018 ist das Parken auf dem Marktplatz von Markdorf nur noch zeitlich begrenzt möglich. Deshalb empfehlen wir, einen der anderen, in der Wanderbeschreibung aufgeführten Parkplätze zu nutzen.

Dauer ca. 5 Stunden, Länge ca. 17 km.

Zunächst führt der Weg am Wald entlang, vorbei an Aussiedlerhöfen sowie einem Spielplatz mit Feuerstelle. Kurz vor dem „Gipfel“ der Tour bietet die Relaxliege am Waldrand eine ideale Gelegenheit zum Verschnaufen.

Nun ist er nur noch wenige hundert Meter entfernt: Der Höchsten bildet mit knapp 838 Metern ü. NN die größte Erhebung zwischen den Vulkanen des Hegaus und dem Allgäu. Entsprechend ist die Aussicht aus dem eigens hierfür errichteten Pavillon - bei klarer Sicht erstreckt sich ein atemberaubendes Alpenpanorama von 240 Kilometern Länge. Ein beeindruckender Anblick, der ganz sicher in Erinnerung bleibt.

Lassen wir den Höchsten nun hinter uns, empfängt uns ein Nadelholzwäldchen mit moosbewachsenem Boden. Weiter geht es in Richtung des Gewanns Heiligenholz, wo wir inmitten des Waldes eine kleine Holzbrücke überqueren.  

Nicht lange danach erreichen wir über idyllische Obstwiesen den kleinen Ort Oberhomberg. Hier weitet sich einmal mehr die Landschaft und eröffnet herrliche Ausblicke auf österreichische und Schweizer Alpenketten. Nicht von ungefähr also lädt genau an dieser Stelle wieder eine der komfortablen Holzliegen zum Entspannen ein …  

Die weitere Tour führt über Felder, durch Waldgebiete und vorbei an Viehweiden bis nach Azenweiler. Nachdem wir den Ort passiert haben, verengt sich der Weg zusehends und zieht sich schließlich als schmaler Pfad und regelrechte „Gratwanderung“ durch einen – auch atmosphärisch - dichten Mischwald. Nach einigen hundert Metern treffen wir wieder auf den regulären Waldweg, der sich hinunter nach Obersiggingen und damit ins Deggenhausertal windet.

Ab hier geht es den Dorfbach entlang, bevor wir über am Waldrand gelegene Felder zurück zum Parkplatz in Deggenhausen gelangen - und damit zum Ausgangspunkt der Bergtour Höchsten. 

Dauer ca. 2,5 Stunden, Länge ca. 10 km.

… und diese frei nach Hermann Hesse formulierte Erkenntnis gilt in besonderem Maße für die namensgebende Station des Premiumwanderwegs Bermatinger Waldwiesen. Nach einem Aufstieg durch den Ort erreichen wir über Obstwiesen und Waldwege die ersten Aussichtspunkte in Richtung Alpen und Salemer Tal. Hier stehen für besonders bequeme Pausen immer wieder komfortable Bänke und Entspannungsliegen bereit.

Bald danach gelangen wir zu den besagten Bermatinger Waldwiesen. Sogleich werden wir regelrecht verzaubert durch die einzigartige Atmosphäre dieser beschaulichen Lichtung. Natürlich gewachsene Wiesenflächen, gesäumt von dichtem Wald und durchflossen von einem schmalen Bach laden ein zum genussvollen Picknick, gerne auch am neu eingerichteten Rastplatz.

Im weiteren Verlauf nähern wir uns über Felder und Feldwege Wiggenweiler und dem gleichnamigen, von Pferdekoppeln umgebenen Hofgut. Wenige hundert Meter weiter führt die Tour vorbei am ehemaligen Kloster Weppach und bald auf einen schmalen Waldpfad hinunter zum Weppachbach. Dieser wird auf direkt im Wasser liegenden Trittsteinen überquert – insbesondere für Kinder ein spaßiges Erlebnis!

Nun ist es nicht mehr weit bis zum letzten Höhepunkt des Rundwegs, der bei klarer Sicht einmal mehr herrliche Ausblicke auf die nördlichen Gipfelketten der Alpen bereithält: Weinberge geleiten uns hinunter bis an den Rand von Bermatingen, wo die Tour im historischen Ortskern – und nicht selten in einem der dortigen Gasthöfe – ihren Abschluss findet.

Einen Routenplaner, alle Details und Informationen finden Sie hier.

Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee e. V.
Marktstraße 1
88677 Markdorf
Tel. +49 (0) 7544 500290
info@gehrenberg-bodensee.de 
www.gehrenberg-bodensee.de