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Gaienhofen
An der Spitze der Halbinsel Höri

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Mittlere Höri

An der Spitze der Halbinsel Höri liegt die Gemeinde Gaienhofen mit ihren Ortsteilen Gaienhofen, Horn, Gundholzen und Hemmenhofen und wird auch als „Mittlere Höri“ bezeichnet. Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren schilfbewachsenen Uferstreifen, Obst- und Gemüsegärten und den bunten Wäldern des Schienerbergs steht zum großen Teil unter Natur- und Landschaftsschutz.

Eine wahre Künstlerlandschaft

Von Künstlern entdeckt gilt die Gemeinde bis heute als Künstlerlandschaft. Den Spuren dieser Berühmtheiten kann man in deren ehemaligen Wohnhäusern folgen, dem Hesse Museum Gaienhofen, dem Hermann-Hesse-Haus (1907-1912) und dem Museum Haus Dix. Das Künstlerdorf Gaienhofen hat stets bekannte Dichter und Maler angezogen und inspiriert.

Hermann Hesse war einer der ersten, der 1904 bis 1912 in Gaienhofen eine Heimat fand. Sein ehemaliges 1. Wohnhaus im alten Dorfkern neben der Mauritiuskapelle gehört heute zum Hesse Museum Gaienhofen, welches neben der Hermann-Hesse-Ausstellung auch die „Höri-Künstler“, die „Literaturlandschaft Höri“ sowie die Pfahlbaugeschichte des Untersees präsentiert.

Archäologische Ausgrabungen bei Hornstaad brachten bemerkenswerte Kupferfunde aus einer jungsteinzeitlichen Seeufersiedlung hervor, die heute auf der Unesco-Weltkulturerbeliste stehen. Hesses 2. Wohnhaus (1907-1912) befindet sich in Privatbesitz und ist im Rahmen von Führungen ebenfalls öffentlich zugänglich.

Der bekannte Maler Otto Dix wirkte neben Hermann Hesse ebenfalls auf der "Höri" und hinterließ einige Werke in seiner früheren "Werkstatt", dem heutigen Museum Haus Dix in Hemmenhofen. Dieses wurde nach Sanierung 2013 unter neuer Leitung des Kunstmuseums Stuttgart wieder eröffnet. Auf der Kunstroute erfährt man durch informative Stelen noch einiges mehr über die „Höri-Künstler“. Den Weg zum Museum Haus Dix weist die auffällige „Lenk-Skulptur“ nach einem Werk von Otto Dix.

Ausblicke genießen

Die schönsten Ausblicke über den Untersee genießt man vom Wasserturm Horn oder von der spätgotischen Pfarrkirche Horn aus. Großherzog Friedrich I. von Baden soll einst neben der Kirche stehend gesagt haben: "Wenn ich nicht Großherzog von Baden wäre, wollte ich Pfarrer von Horn sein." Unterwegs zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Inline-Skates bietet die Unterseelandschaft überall ein herrliches Panorama und lädt zum Erholen oder einfach nur zum "Wohlfühlen" ein. Beim Segeln, Surfen, Wasserwandern mit dem Kanu oder beim Baden kann man den Bodensee aus nächster Nähe kennenlernen. Auch auf der „Höri-Fähre“ oder auf den Kursschiffen kann man den Untersee bestens erkunden.

Daten und Fakten

1974 vereinigte die Gemeindereform die bisher selbständigen Orte zu einer Gesamtgemeinde, in der es ca. 3.143 Erstwohnsitze und 1.239 Zweitwohnsitze auf einer Gemarkungsfläche von 1.256 ha gibt. Nur 12% dieser Fläche ist besiedelt, 24% ist Naturschutzgebiet, 62% Landschaftsschutzgebiet, 57% Landwirtschaft und 27% Wald. Die 4 ausgezeichneten Erholungsorte liegen direkt am Bodenseeufer mit einer Uferlänge von 9,8 km.

Kultur- und Gästebüro Gaienhofen
Im Kohlgarten 2
78343 Gaienhofen
Tel. +49 (0) 7735 9999123
info@gaienhofen.de
www.gaienhofen.de