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Zu Besuch am Rheinfall
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Dieser Blogbeitrag wird präsentiert von Labhards Bodensee Blog
(zuerst erschienen am 17.05.2017)

Ein Tag am Rheinfall

Der Rheinfall ist eine der am häufigsten besuchten Sehenswürdigkeiten am Schweizer Bodensee. Um nicht mit zu vielen Menschen gleichzeitig dort zu sein, unternehme ich meinen Ausflug an einem Tag unter der Woche. In Konstanz besteige ich zunächst den Seehas, einen Zug der deutschen Tochter der SBB, in Richtung Engen. Am Bahnhof Singen (Hohentwiel) wechsle ich auf einen Zug der DB, bevor ich schließlich in Schaffhausen einen Thurbo-Zug zum Schloss Laufen erreiche.

Das Schloss liegt am linken Ufer des Rheins in seinem Streckenabschnitt zwischen Bodensee und Basel im Kanton Zürich und sitzt auf einem steilen Felsen über dem Rheinfall. Nachdem ich mir ein Eintrittsticket für CHF 5,00 am Ticketschalter besorgt habe, esse ich eine Kleinigkeit im Schlossrestaurant zu Mittag und besuche dann das Historama. Die Ausstellung im Nordtrakt des Schlosses aus dem Jahre 1843 auf zwei Etagen legt den Fokus auf die geschichtliche Bedeutung des Ortes und den Einfluss des Rheinfalls auf Natur, Gesellschaft, aber auch auf prominente Besucher.

Bereits aus den Fenstern des Schlosses und auch anschließend bietet sich ein Ausblick über den Rhein und den Wasserfall. Vom Schloss aus führt ein Fußweg zum Känzeli, wo der Besucher den Rheinfall aus nächster Nähe betrachten kann. Entlang des Wegs erklären diverse Tafeln die Entstehung des beeindruckenden Katarakts. Der Rheinfall hat eine Höhe von 23 Metern und eine Breite von 150 Metern. Das Becken in der Prallzone hat eine Tiefe von 13 Metern. Bei mittlerer Wasserführung des Rheins stürzen im Rheinfall 373 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die Felsen. An diesem sonnigen Tag tut der feine Wassernebel, den man in der Nähe des Falls spürt, richtig gut.

Mit einem Schiff des Bootsbetrieb Schiffmändli überquere ich den Rhein unterhalb des Rheinfalls. Außerdem kann man eine Rundfahrt durch das Rheinfallbecken oder eine Schifffahrt zum Felsen im Rheinfall unternehmen. Auf der anderen Rheinseite – nun bin ich im Kanton Schaffhausen – spaziere ich vorbei am Schlössli Wörth. Auch von hier hat man einen herrlichen Blick.

Zum Abschluss lasse ich mir etwas oberhalb vom Ufer im Restaurant Park ein Stück Kuchen schmecken. Der Weg zum neuen Bahnhof Neuhausen Rheinfall, der auf dem Hochufer liegt, ist dank zweier Aufzüge problemlos zu bewältigen.

Für den Rückweg wähle ich die Strecke über Schaffhausen und Kreuzlingen mit der Regionalbahn Thurbo. Heute habe ich die Zone Euregio 3 West bereist und mir dafür eine Tageskarte für € 14,00 (mit Bahncard 25) gelöst.

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