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11 nicht sonderlich bekannte, dafür super interessante Fakten über den Bodensee

Was wir vermutlich alle schon einmal gehört haben:

Drei Länder grenzen an den Bodensee: Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Der Bodensee ist das größte Binnengewässer Deutschlands – gut, wenn man die Teile Österreichs und der Schweiz mit einberechnet, ist der Bodensee mit seinen 536 km² der drittgrößte See Mitteleuropas und dabei 69,2 km lang. An seiner breitesten Stelle ist der Bodensee 14 km breit und an seiner tiefsten Stelle (zwischen Fischbach und Uttwil) 254 Meter tief.

Nun aber zu 11 Fakten über den Bodensee, welche nicht ganz so bekannt, dafür aber super interessant sind:

1. In Kippenhausen am Bodensee kann man keine Zigaretten kaufen.

Der Name ist hier nicht Programm! Die kleine Gemeinde, ein Teilort von Immenstaad am Bodensee, bietet ihren Bewohnern und Besuchern zwar unter anderem ein Heimatmuseum, einen Kindergarten und Spielplätze aber keinerlei Möglichkeit, Zigaretten zu erwerben.

2. Die Stadtwerke Konstanz haben ein paar ganz besondere Mitarbeiter.

Hierbei handelt es sich um Daphnien – Mit diesen kleinen Tierchen wird die Wasserqualität des Trinkwassers überprüft. Kommen die "Vorkoster" ins straucheln, so stimmt etwas mit der Qualität des Wassers nicht.

3. Das schmalste Haus Europas?

Das steht in der Kirchstraße 29 im österreichischen Bregenz. Dessen Fassade ist gerade mal 57 cm breit - unvorstellbar! Erwähnt wurde das Haus erstmals 1796.

4. Was, wenn die gesamte Erdbevölkerung zur selben Zeit im Bodensee baden würde?

Unglaublich aber mathematisch bewiesen: der Pegel des Bodensees würde gerade mal um ca. 90 cm ansteigen.

5. Die größte Seebühne der Welt steht in Bregenz.

Sie bietet dabei Platz für fast 7000 Zuschauer. Diese wird hauptsächlich und sehr imposant von den Bregenzer Festspielen bespielt. Alle zwei Jahre – mit Wechsel des aufgeführten Stückes – erfährt auch die Seebühne eine komplette Verwandlung.

6. Geheimagent am Bodensee!

2008 durfte der britische James-Bond-Darsteller Daniel Craig durch die Kulisse der Bregenzer Festspiele turnen. Die 007-Macher fanden die Kulissen der Oper „Tosca“ auf der Seebühne in Bregenz wohl besonders imposant. Den gezeigten Flughafen im fertigen Film „Ein Quantum Trost“ nannten die Macher aber kurzerhand Flughafen Bregenz. Einziges Problem: Den besagten Flughafen gibt es in Wahrheit gar nicht und die Festspielmacher mussten einige ihrer Besucher vertrösten, die mit dem Flugzeug direkt anreisen wollten.

7. Auf der Bodensee-Halbinsel Höri werden aus fliegenden Untertassen schöne Zöpfe geflochten.

Bei diesen fliegenden Untertassen handelt es sich um die weltbekannte Höri Bülle, eine rote Speisezwiebel, welche traditionell auf der Bodensee-Halbinsel Höri angebaut wird. Die typische Form der Höri-Bülle eignet sich besonders gut zum Flechten der traditionellen Zwiebelzöpfe. Diese werden am Büllefest, welches in der Regel am ersten Sonntag im Oktober stattfindet, gefeiert und zum Kauf angeboten.

8. Die Imperia in Konstanz braucht 4 Minuten, um sich einmal um die eigene Achse zu drehen.

Die Imperia, eines der Wahrzeichen von Konstanz, steht an dessen Hafeneinfahrt und ist gigantische 9 Meter hoch und 18 Tonnen schwer. Die Statue aus Beton wurde von dem bekannten Bildhauer Peter Lenk entworfen und gebaut. Im Jahr 1993 wurde sie schließlich aufgestellt. Mit Hilfe eines Rundtisches dreht sich Imperia um die eigene Achse.

9. Surround-Erlebnis in einer Kirche?

In der Kirche St. Stephan in Lindau gibt es in den vorderen Reihen sogenannte Klappbänke. Spricht der Pfarrer auf der Kanzel direkt hinter den Gläubigen, können diese ihre Rückenlehne kurzerhand umklappen und dem Pfarrer somit von Angesicht zu Angesicht lauschen.

10. Wie lange bleibt ein Wassertropfen im Bodensee?

Die Frage ist eigentlich Unsinn, mathematisch belegen lässt sie sich aber dennoch: Nimmt man das Seevolumen und dividiert dieses durch den jährlichen Abfluss, so erhält man eine "mittlere Aufenthaltsdauer" jedes Wassertropfens von 4,2 Jahren. "Wobei man natürlich nie weiß, in welche Wirbel so ein Tropfen gerät", sagt Ulrich Schmid vom Naturkundemuseum in Stuttgart.

11. Staatenloser Bodensee – wem gehört das Juwel?

Die verblüffende Antwort: Niemandem! Bis dato haben sich die drei Anrainerstaaten Deutschland, Schweiz und Österreich noch auf keine Grenze im See geeinigt. Zwar gehören die Ufer den jeweiligen Staaten - der Überlinger See somit vollständig zu Deutschland - der Obersee zwischen Konstanz und Bregenz hat aber keinen “Besitzer“.

Noch mehr Interessantes zum nachlesen? In unserem Bodensee.de-Urlaubsmagazin finden Sie weitere spannende Themen, Tipps und Inspirationen.